Man kann an diesem Buch kaum vorbeischauen, es leuchtet rot, vor allem aber ist da dieses Gesicht, eine Frau schaut einen aus dunklen Augen an. Die Frau ist Mischka, nach der das Buch auch heißt, und es gab sie wirklich. Sie wurde als Wilhelmine Magidson geboren, in eine jüdische Familie in Riga, 1905, ganz zu Beginn des langen, komplizierten 20. Jahrhunderts, das ihr Leben durcheinandergeworfen hat, bis sie 100 Jahre und fünf Monate später in Köln gestorben ist.
Biografien
„Mischka“ von Barbara Honigmann: Ein Mädchen aus Ost-Berlin und seine Ersatzmutter aus Moskau
Wilhelmine Müller-Slavutzkaja war Jüdin, Kommunistin, überstand eine lange Lagerhaft, kochte Bortsch für sowjetische Dissidenten: Jetzt erzählt ein Buch ihr Leben.
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Hat ihre Erinnerungen an Mischka endlich aufgeschrieben: Barbara Honigmann
© Peter-Andreas Hassiepen