Mit Bombendrohung Schmuck erpresst

BLZ
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Mit einer Bombendrohung hat ein 20-Jähriger kurz vor Weihnachten 2011 in einem Leihhaus Angst ausgelöst. Am Dienstag verurteilte das Berliner Landgericht den Arbeitslosen wegen Raubes zu drei Jahren und vier Monaten Haft. Der damals drogenabhängige Berliner hatte bei dem Überfall kurz vor Weihnachten 2011 gedroht, „alle werden sterben“, wenn er nicht Geld oder Schmuck bekomme. Eine Mitarbeiterin, die um ihr Leben fürchtete, hatte dem Mann Schmuck im Wert von 40.000 Euro ausgehändigt.

Die 47-jährige Angestellte war schwer traumatisiert. Ihren Arbeitsplatz in dem Leihhaus musste sie aufgeben. Sie sei nach dem Überfall ängstlicher geworden, berichtete die Frau. Auch eine Kollegin habe gekündigt. Das Geschäft hatte nach Angaben der 47-Jährigen zunächst Schwierigkeiten neues Personal zu gewinnen. Der schon mehrfach vorbestrafte Berliner hatte eigenen Aussagen nach Geld nötig, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren. Der 20-Jährige hatte sich mit der Modedroge Tilidin hochgeputscht. Das Gericht ging von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Der Täter habe sich entschuldigt und ehrliche Reue gezeigt, betonte Richterin Iris Berger. Der Mann hatte vorgegeben, er habe in seinem Rucksack eine Bombe, das Gepäckstück war jedoch harmlos. (dpa)

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