Einmal mit Krücken um die Welt – oder zumindest durch die deutsche Hauptstadt. Das kann nur grausam sein, dachte ich anfangs. Tatsächlich hat die erzwungene Entschleunigung meinen Blick auf die Berliner Straßen und Menschen verändert.
Einen Gang zurückschalten, bitte: Ob Entzündung oder Bruch, so ganz klar ist das noch nicht – dabei zieht sich die Geschichte meines linken Fußes nun schon seit Sommer vergangenen Jahres in die Länge. Doch darum soll es jetzt nicht gehen. Vielmehr muss ich die prekäre Situation akzeptieren und auf Krücken durch Berlin gehen. Obwohl ich den Weg zur Redaktion seit dem Umzug des Berliner Verlages in die Karl-Liebknecht-Straße täglich bestreite, nehme ich ihn jetzt anders wahr.
Mensch und Metropole
Mit Krücken durch Berlin: Wie die erzwungene Entschleunigung den Blick auf die Stadt verändert
Unsere Autorin muss derzeit einen Gang zurückschalten, zumindest was ihren Weg zur Arbeit angeht. Das Handy muss in der Tasche bleiben. Stattdessen: Bahn frei für alle Sinne.
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Als Kind wollte man doch immer schon mal auf Krücken gehen, nicht wahr? Als Erwachsener sieht das etwas anders aus, vor allem, wenn man wie unsere Autorin in der Großstadt lebt.
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