Charité

Mit Standort in Berlin: Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit startet

Das DZKJ soll ab Juni die fachlichen Kompetenzen verschiedener Kliniken zur Erforschung von Erkrankungen bei Kindern bündeln. Einer von sieben Standorten ist Berlin.

BLZ
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Das DZKJ wird zum neuen Partner der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Zum Berliner Standort gehören Experten der Charité.

Das DZKJ wird zum neuen Partner der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Zum Berliner Standort gehören Experten der Charité.

© Monika Skolimowska/dpa

Ab Juni wird das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) zum neuen Partner der deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG). Das teilte die Berliner Charité am Mittwoch auf ihrer Website mit. 

Das DZKJ soll einen Beitrag zur Erforschung von Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und deren Behandlung leisten. Zu den Forschungsthemen gehören unter anderem seltene genetische Erkrankungen, Immunität, Entzündung, Infektion, neurologische Erkrankungen, Adipositas und psychosoziale Gesundheit.

Prof. Jutta Gärtner, Spezialistin für Kinderneurologie am Universitätsklinikum Göttingen und Sprecherin des DZKJ, betont: „Die Kinder- und Jugendmedizin umfasst das gesamte komplexe Spektrum von Erkrankungen des sich entwickelnden Organismus. Organübergreifende Krankheitsmechanismen und Behandlungsansätze spielen dabei eine ganz zentrale Rolle. Durch die enge Zusammenarbeit der Expertinnen und Experten im DZKJ kommen die neuesten Forschungsergebnisse direkt und zeitnah den jungen Patientinnen und Patienten zugute.“

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Experten der Charité unterstützen das DZKJ

Der Berliner Standort setzt sich aus einem Netzwerk von klinisch und wissenschaftlich tätigen Expert:innen der Charité, des BIH, des Max Delbrück Center sowie des DRFZ zusammen. Das Otto-Heubner-Centrum bildet das klinische Rückgrat des DZKJ-Standortes in Berlin.

Zu den anderen Partnerstandorten gehören Universitätskliniken und Universitäten Göttingen, Greifswald/Rostock, Hamburg, Leipzig/Dresden, München und Ulm. Daneben sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie Max-Planck-Institute, Fraunhofer-Institute, Helmholtz- und Leibniz-Zentren beteiligt.

Während der zweijährigen Aufbauphase erhält das Forschungszentrum rund 30 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die DZKJ-Geschäftsstelle wird an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) eingerichtet.

Quelle: Charité – Universitätsmedizin Berlin

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