Kriminalität in der Hauptstadt

Berlin-Mitte: Mann bedroht Rollstuhlfahrerin mit Messer

Der 47-Jährige hatte sein Fahrzeug zuvor so abgestellt, dass die Frau ihr Auto nicht benutzen konnte. Als sie ihn darauf ansprach, kam es zum Eklat.

Marco Buchholz Team News mbz
2 Min
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Berliner Polizeifahrzeugs (Symbolbild).

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Berliner Polizeifahrzeugs (Symbolbild).

© Imago

Kurze Zeit später erschien der Fahrer des betroffenen Fahrzeuges, den die 27-Jährige verärgert auf seine Parkweise ansprach. Der 47-Jährige soll sie daraufhin angeschrien und sich dabei behindertenfeindlich geäußert haben. Anschließend soll der Mann in sein Auto gestiegen sein, dieses jedoch nicht bewegt haben.

Aus Verärgerung darüber soll die Frau mit ihrer flachen Hand gegen das Blech des Fahrzeuges geschlagen haben. Schließlich stieg der 47-Jährige wieder aus und kam der 27-Jährigen sehr nahe und warf ihr weiter behindertenfeindliche Äußerungen an den Kopf. In der Zwischenzeit alarmierte die Tochter der Frau die Polizei.

Polizei: Der 47-Jährige bedrohte die Frau mit einem Messer

Anschließend zückte der Mann ein Messer und fing an, einen Karton damit zu zerschneiden und die Frau dabei zu bedrohen, heißt es. Gegenüber den inzwischen eingetroffenen Polizisten wiederholte der Mann seine behindertenfeindlichen Äußerungen.

Die Einsatzkräfte stellten die Identität des Mannes fest und beschlagnahmten das Messer, worüber er sich beschwerte, so die Polizei. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige am Ort entlassen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung als Hasskriminalität verantworten. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

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