Einem Passanten ist es zu verdanken, dass Polizisten am Samstagabend in Berlin-Moabit zwei mutmaßliche Drogenhändler festnehmen konnten. Nach Angaben der Polizei hatte der Zeuge gegen 20 Uhr auf der Alice-Berendt-Straße Ecke Ingeborg-Drewitz-Straße einen verdächtigen Mann beobachtet, der innerhalb weniger Minuten zwei Autos Heck an Heck parkte und dann zu Fuß verschwand.
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Kurz darauf sei er in Begleitung eines etwas älteren Mannes zu den Autos zurückgekommen, woraufhin beide Gegenstände von dem einen Kofferraum in den anderen räumten. Da der Zeuge davon ausging, dass das Duo etwas Verbotenes verlud, alarmierte er die Polizei, die die Brüder im Alter von 30 und 35 Jahren an den Fahrzeugen überraschte. Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Verdächtigen Drogen umlagern wollten.
Bei den Durchsuchungen der Autos und Wohnungen fanden die Einsatzkräfte den Angaben zufolge etwa neun Kilogramm Cannabisprodukte, 90 Gramm Kokain, eine größere Anzahl von verschreibungspflichtigen Medikamenten in Form von Tabletten und Bargeld. Die Festgenommenen wurden anschließend einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übergeben, welches die weiteren Ermittlungen übernommen hat.
Polizeibericht Berlin
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