The Wizard of Vintage

Mode-Kollaborationen: Ein kleiner historischer Exkurs

Heute sind Mode-Kollaborationen oft stark marketinggetrieben. Wie leger so etwas früher ablief, erfuhr unser Kolumnist von Karl Lagerfeld höchstpersönlich.

Peter Kempe
3 Min
„Strickkönigin“ Sonia Rykiel 1965 in ihrer Pariser Boutique. Schon bald sollte eine Kollektion entstehen, an der ihre Freunde Karl Lagerfeld und Kenzo Takada mitwirkten, ohne dass jemand davon wusste.

„Strickkönigin“ Sonia Rykiel 1965 in ihrer Pariser Boutique. Schon bald sollte eine Kollektion entstehen, an der ihre Freunde Karl Lagerfeld und Kenzo Takada mitwirkten, ohne dass jemand davon wusste.

© Foto: Imago

Seit dem Millennium sind auch Rückgriffe, Retro-Designs und das Zitieren vorhergehender Epochen erlaubt und wurden zum Standard. Das einstige No-Go, jene Trends, die ein anderes Modehaus setzte, auch für die eigenen Kollektionen zu nutzen, wurde aufgeweicht. Eine der ersten aufsehenerregenden Kooperationen gab es 2004, damals entwarf Karl Lagerfeld, eigentlich Designer bei Fendi und Chanel, für den schwedischen Massenhersteller und Filialisten H&M.

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