Oft seien es Bagatellfälle wie Rückenschmerzen, die Rettungsstellen verstopften, hieß es in der Pressemitteilung. „Unsere Zentrale Notaufnahme ist für 25 000 Patienten pro Jahr ausgelegt, versorgt werden aber faktisch rund 43 000 Menschen - also fast doppelt so viele wie geplant“, wurde Christian Friese zitiert, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin. Das am 1. April begonnene Modellprojekt soll die Mitarbeitenden entlasten und Wartezeiten für Patienten verkürzen. Es ist zunächst auf sechs Monate angelegt.
Ob Patientinnen und Patienten in der Rettungsstelle oder in einer Arztpraxis behandelt werden müssen, soll in den DRK-Kliniken Berlin-Köpenick nun auch mithilfe des sogenannten SmED-Verfahrens eingeschätzt werden. „SmED“ steht für Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland, eine Software, die das Personal bei der Entscheidung unterstützt. Die KV Berlin arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren damit.
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