Prominente haben unterdessen in einem offenen Brief zur Solidarität mit Rassulof und anderen verfolgten Filmemachern im Iran aufgerufen. Die deutschen Filmschaffenden Sandra Hüller, Franz Rogowski, Fatih Akin, Tom Tykwer und Edward Berger gehören zu den Unterzeichnern des Aufrufs, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
In dem Brief wird die „menschenverachtende Verfolgung“ von Kulturschaffenden im Iran verurteilt. „Es sind die iranischen Behörden, die Verbrechen begehen, indem sie versuchen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen und jegliche politische Opposition gewaltsam verfolgen, nur um ihren eigenen Machterhalt zu sichern“, heißt es darin.
Rassulof, der 2020 den Goldenen Bären der Berlinale für seinen Film „Es gibt kein Böses“ (Originaltitel „Sheytan vojud nadarad“) erhalten hatte, gilt im Land als äußerst kritischer Filmemacher. Er war vor gut einem Jahr erneut mit einem Ausreiseverbot belegt worden.
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