Das Bezirksamt Mitte hat mit der Sanierung des Neptunbrunnens vor dem Roten Rathaus begonnen. Dies teilte der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Christopher Schriner, am Freitag in Berlin mit. Der Brunnen ist derzeit eingerüstet. In den kommenden Monaten würden mehrere Fachunternehmen und Restauratoren den Brunnen instand setzen.
Nach Angaben des Bezirksamts werden Brunnenbecken und Abdichtung vollständig erneuert sowie eine moderne Brunnentechnik eingebaut. Die Granitumrandung soll gereinigt und neu verfugt werden. Auch der Neptunfelsen und die Bronzefiguren würden denkmalgerecht restauriert und konserviert, hieß es in der Mitteilung. Damit solle der Brunnen langfristig als Anziehungspunkt erhalten bleiben.
Die Kosten für die Arbeiten beziffert das Bezirksamt auf rund 1,2 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist nach Angaben Schriners bis Ende 2026 geplant.
Der Neptunbrunnen, auch Schlossbrunnen genannt, wurde zwischen 1888 und 1891 im Stil des Neobarocks von Reinhold Begas vor dem Berliner Stadtschloss errichtet. Nach dem Abriss des Schlosses ist der Brunnen 1951 abgebaut und 1969 an seinem heutigen Standort zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche wieder aufgebaut worden.
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