Theaterkritik

„Mord im Regionalexpress“: Mit Milan Peschel und den Rambazambas Bahnhof verstehen

Ein geniales Match: Der Schauspieler Milan Peschel inszeniert am Rambazamba-Theater und löst schwere Sinn- und Identitätskrisen in guter Laune auf. Die Kritik.

3 Min
Wer weiß schon, wohin die Reise geht? Joachim Neumann als Viktor Lustig in Milan Peschels „Mord im Regionalexpress“ im Rambazamba-Theater

Wer weiß schon, wohin die Reise geht? Joachim Neumann als Viktor Lustig in Milan Peschels „Mord im Regionalexpress“ im Rambazamba-Theater

© Rambazamba

Na gut, es ist kein Mord im Orientexpress, aber immerhin im Regionalexpress! Und eigentlich ist es wohl auch kein Mord, aber eine Leiche gibt es. „Die war nur keine Leiche, sondern ein betrunkener Schauspieler. Oder ein müder Schauspieler. Oder ein Schauspieler in einer Sinnkrise.“ Jedenfalls wird ermittelt im Rambazamba-Theater, Milan Peschel hat Regie geführt.

Harry und Christa Eisenbieger (Christian Behrend und Zora Schemm) sind die ineinander verliebten Detektive, Franziska Fröhlich (Franziska Kleinert) und Horst (Moritz Höhne) sind von der Spusi, Martha Franzke (Hieu Pham), Freddy Falconetti (Anik Merickan) und Viktor Lustig (Joachim Neumann) assistieren und treiben sowohl die Geschichte als auch die Gruppendynamik an.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*