Der Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte, Viktor Sokolow, hat angeblich an einer Vorstandssitzung des russischen Verteidigungsministeriums teilgenommen. Das teilte die Behörde am Dienstag mit. Einen Tag zuvor hatte Kiew behauptet, dass Sokolow beim ukrainischen Angriff auf das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol am vergangenen Freitag ums Leben gekommen sei.
Moskau verbreitete nun Bilder von Sokolow, die ihn in Militäruniform zeigen sollen, wie er an einer von Verteidigungsminister Sergej Schoigu geleiteten Videokonferenz teilnimmt. Der totgesagte Kommandeur ist darin jedoch nur kurz zu sehen. Laut Ministerium fand die Konferenz am Dienstag statt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die Ukraine hatte am Montag erklärt, Sokolow sei am Freitag gemeinsam mit 33 weiteren russischen Offizieren bei einem Raketenangriff auf das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Krim getötet worden.
„Nach dem Treffer im Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte starben 34 Offiziere, darunter auch der Kommandeur der Schwarzmeerflotte Russlands“, teilte der Pressedienst der Spezialkräfte beim ukrainischen Militär auf Telegram mit. Am Freitag hatte das ukrainische Militär die von Russland seit 2014 annektierte Halbinsel Krim mit einem kombinierten Angriff von Drohnen und Marschflugkörpern überzogen.
Ukraine bekennt sich zu „erfolgreichem Angriff“ auf der Krim
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