Die Zahl der Infektionen mit Mpox hat sich in Berlin in den ersten Monaten des Jahres stark erhöht. Das meldet das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso). Allein bis Anfang April wurden der Behörde mehr als 70 Fälle gemeldet. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 61, im Jahr davor lediglich 14 Fälle.
Bei Mpox handelt es sich um eine Virusinfektion. Sie verläuft typischerweise in zwei Phasen. In der frühen Phase kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Müdigkeit und Schüttelfrost. Die Lymphknoten schwellen häufig an, auch Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden kommen manchmal vor. Diese Phase dauert ein bis zwei Tage.
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Diese Personengruppen sollten sich impfen lassen
Danach bilden sich auf Hautpartien Flecken, Knötchen, Bläschen oder Pusteln, die jucken und Schmerzen verursachen. Eine Ansteckung geschieht vor allem über direkten Hautkontakt. Auch eine Infektion über Speichel ist möglich.
Gegen Mpox kann man sich impfen lassen. Eine solche Immunisierung in zwei Dosen empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) für Personen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko. „Bislang zählen hierzu insbesondere Männer und trans- sowie nicht-binäre Personen, die Sex mit Männern haben und dabei häufig die Partner wechseln, sowie Sexarbeitende“, so das Lageso.
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