„Frieden durch Dialog“, unter diesem Motto trafen sich Ende 1963 insgesamt 60 Männer, unter ihnen der zukünftige Kanzler Helmut Schmidt und der zukünftige amerikanische Außenminister Henry Kissinger, zu einer ersten internationalen Wehrkundebegegnung in München. Der Weltkrieg lag keine zwei Jahrzehnte zurück; Deutschland war gerade acht Jahre in der Nato. Von europäischer, erst recht globaler Sicherheitsarchitektur konnte noch keine Rede sein. Im Gegenteil, die frühen 1960er bildeten einen Höhepunkt im Kalten Krieg. Der eiserne Vorhang teilte Europa und die Welt in verfeindete Blöcke. Ein Jahr zuvor hatte die Kubakrise die Gegenspieler USA und Sowjetunion an den Rand eines Atomkriegs gebracht.
Münchner Sicherheitskonferenz
Münchner Sicherheitskonferenz: Motivationstraining für burn-out-gefährdete Transatlantiker
Trotz westlastigem Programm kommen Hunderte Gäste aus Asien und dem globalen Süden. Drei Tage lang wird München zur Speeddating-Plattform der internationalen Politik.
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800 Teilnehmer, 1000 Journalisten und 5000 Polizisten: Der Bayerische Hof in München wird zum Sicherheitstrakt.
© Tobias Schwarz/AFP