Roter Sand bedeckt den Boden des Ausstellungsraumes im Museum Neukölln. Zum Teil verdeckt er die tönernen Gesichter, die aus ihm herausragen. Die Masken stehen sinnbildlich für die über 65.000 Todesopfer des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts: begangen 1904 bis 1908 durch das Deutsche Reich im damaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Geschaffen wurde die Installation „They Tried to Bury Us“ (dt. „Sie versuchten, uns zu begraben“) von Isabel Tueumuna Katjavivi.
Ausstellung
Museum Neukölln: Eine Installation erinnert an den Völkermord an den Ovaherero und Nama
Verschüttete Erinnerungen: Isabel Tueumuna Katjavivi konfrontiert koloniale und dekoloniale Perspektiven miteinander.
Tilman A. Fischer
3 Min
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Buried Memories. Vom Umgang mit dem Erinnern. Der Genozid an den Ovaherero und Nama
© Jens Ferchland