„Nie da gewesene Grenzüberschreitung“

Muslime wollen gegen „Islam-Landkarte“ aus Österreich klagen

Auf der Karte sind 623 muslimische Organisationen, Verbände und Moscheen in Österreich eingezeichnet. Das sorgt für viel Kritik.

Team News dpa/kmi
1 Min
Das islamische Zentrum in Wien. Auf der „Landkarte des politischen Islam“ sind 623 muslimische Organisationen, Verbände und Moscheen mit ihrem jeweiligen Hauptsitz in Österreich eingezeichnet.

Das islamische Zentrum in Wien. Auf der „Landkarte des politischen Islam“ sind 623 muslimische Organisationen, Verbände und Moscheen mit ihrem jeweiligen Hauptsitz in Österreich eingezeichnet.

© Imago/Chromorange

Auf der Karte sind 623 muslimische Organisationen, Verbände und Moscheen mit ihrem jeweiligen Hauptsitz in Österreich eingezeichnet. Erstellt wurde sie im Auftrag einer Dokumentationsstelle Politischer Islam, die 2015 als unabhängiger Fonds der Republik Österreich gegründet wurde. Raab hatte erklärt, die Karte solle einen Beitrag zur Transparenz leisten. Es gehe darum, teils frauenverachtende, antisemitische, rassistische oder auch integrationsfeindliche Haltungen und Positionen zu thematisieren, ohne Muslime unter einen Generalverdacht zu stellen.

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