Das wirke sich auch auf die „Verortung“ in der Bundesrepublik aus, sagte Schütz. Ostdeutschland sei zur eigenen „Identitätsfigur“ geworden. In den letzten Jahren tauche diese Figur an vielen Stellen auf, als Kleidungsaccessoires oder als Autoaufkleber wie: „Ostdeutschland. Heimat kann man nicht kaufen.“ Die meisten Studien hätten bisher ergeben, dass ein Teil der Ostdeutschen Erfahrungen aus DDR-Zeiten, ihre Prägung und Herkunft, aber auch Erfahrungen in der Umbruchzeit abgewertet empfinden. Der Bezug auf die lokale Region und Ostdeutschland insgesamt könne als Reaktion darauf gewertet werden.
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