Keine Tennisbälle auf dem Rasen, stattdessen feierten die Fußball-Fans den gescheiterten Investoren-Deal mit großer Genugtuung und teils Schadenfreude auf den Rängen. „Spiel, Satz und Sieg“, war etwa im Stadion An der Alten Försterei auf einem Banner von den Anhängern des 1. FC Union Berlin zu lesen. Bei den Funktionsträgern gehen derweil die Überlegungen weiter, nach der entgangenen Milliardensumme frisches Geld in die 1. und 2. Bundesliga zu holen. Aufnahme von Krediten, höhere Abgaben der Klubs, Verkauf der Namensrechte an der Liga oder gar eine höchst umstrittene Aufweichung der 50+1-Regelung – eine Reihe von Vorschlägen wird diskutiert, die Umsetzung gestaltet sich allerdings schwierig.
Fußball
Nach dem Ende der Tennisbälle feiern die Fans, die Liga aber sucht nach Geld
Spiel, Satz und Sieg: Die Fans haben den gescheiterten Investoren-Einstieg gefeiert. Die Vereinsverantwortlichen diskutieren, wie jetzt neues Geld fließen kann.
dpa
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Die Fans des 1. FC Union Berlin feierten den Erfolg im Kampf gegen den Investoren-Einstieg.
© Matthias Koch/Imago