Spielplan

Nach dem Tod von René Pollesch: Volksbühne verschiebt Premiere

Die Premiere von „Das Leben ein Traum“ mit Sophie Rois wird verschoben. Eine Spielpause macht die Volksbühne nach dem Tod von Intendant René Pollesch aber nicht.

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Pollesch steht auf dem Banner, das über der Volksbühne aufgehängt ist.

Pollesch steht auf dem Banner, das über der Volksbühne aufgehängt ist.

© Annette Riedl/dpa

Wie die Volksbühne in ihrer ersten Mitteilung nach dem Tod ihres Intendanten René Pollesch verkündet, wird die Premiere von „Das Leben ein Traum“ nach Pedro Calderón de la Barca in der Regie von Clemens Maria Schönborn „aus aktuellem Anlass“ um eine knappe Woche vom 7. auf den 13. März verschoben. Neben Uwe Dag Berlin, Margarita Breitkreiz, Kerstin Graßmann und Silvia Rieger ist Sophie Rois für dieses Projekt besetzt, sie ist eine der ältesten und meistbeschäftigten Pollesch-Schauspielerinnen und seinem Ruf vom Deutschen Theater an die Volksbühne gefolgt, als er es 2021 als Intendant übernahm.

Der Spielplan erfährt durch diese Verschiebung weitere Änderungen, die man der Homepage der Volksbühne entnehmen kann. Käufer von Karten für die abgesagten oder verschobenen Vorstellungen werden vom Besucherservice über die Tausch- und Rückgabemodalitäten informiert.

René Pollesch war am 26. Februar für alle überraschend gestorben. Der Kultursenator hat bei einem Besuch der Belegschaft und dem Ensemble seine Anteilnahme verkündet. Eine Pause scheint das Haus nach dem Schock nicht einzulegen. Am Donnerstagabend fand mit Jürgen Kuttners Videoschnipselvortragserie „Von Mainz bis an die Memel CLIXI“ die erste Veranstaltung auf der großen Bühne statt, am Freitag folgt Constanza Macras „Drama“ und am Sonnabend dann eine der letzten Inszenierungen von René Pollesch: „Geht es dir gut?“, mit Fabian Hinrichs. Die Karten waren nach der traurigen Nachricht schnell weg. 

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