Im Fall des vor dem Berliner Lageso verschwundenen Mohamed haben die Eltern seit Donnerstag Gewissheit: Der Vierjährige ist tot. Ein festgenommener Brandenburger gestand die Tat, wie die Polizei auf einer Pressekonferenz mitteilte. Nun werde geprüft, ob es einen Zusammenhang mit einem weiteren vermissten Kind geben könnte:
Der sechs Jahre alte Erstklässler war am 8. Juli im Potsdamer Stadtteil Schlaatz verschwunden, nachdem er zum Spielen nach draußen gegangen war. Seitdem wird er vermisst. Über 1200 Hinweise gingen bisher ein. Eine heiße Spur war laut Polizei aber noch nicht dabei.
Der 32-Jährige, der für den Tod von Mohamed verantwortlich sein soll, war im Dorf Kaltenborn bei Jüterbog gemeldet. Der Ort liegt etwa 70 Kilometer von Potsdam entfernt. Bis Berlin-Moabit, wo Mohamed entführt wurde, sind es etwa 80 Kilometer. Bisher sei der Mann "polizeilich unauffällig gewesen", sagten die Ermittler bei der Pressekonferenz. Sie gehen außerdem von einem Einzeltäter aus. (BLZ/dpa)
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