Am Montag hatte der Hauptstadt-Club bekannt gegeben, Gersbeck nach dessen Prügelei in Österreich eine zweite Chance zu geben und in den Profikader zurückzuholen. In den sozialen Medien kündigten daraufhin zahlreiche Mitglieder an, aus dem Verein austreten zu wollen. Angesichts einer Mitgliederzahl von mehr als 46.000 Personen sind 30 Austritte relativ wenig. „Wir erfahren gerade sehr viel Rückenwind, trotz der Niederlage am Samstag, und auch wenn die Entscheidung bezüglich Marius Gersbeck natürlich, wie zu erwarten, emotional diskutiert wird in den sozialen Medien“, teilten die Berliner weiter mit.
Gersbeck hatte vor Gericht gestanden, weil er am Rande des Hertha-Trainingslagers im Juli einen 22-Jährigen bei einer nächtlichen Prügelei verletzt hatte. Das Verfahren endete vergangene Woche im Rahmen einer sogenannten Diversion. Gersbeck musste nach einem Schuldeingeständnis und einer Entschuldigung bei dem Opfer 40.000 Euro an den Staat Österreich zahlen.
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