Außerirdisches Leben

„Es gibt sie“: Trump will nach Aussage von Obama UFO-Akten freigeben

Donald Trump beschuldigt Ex-Präsident Barack Obama in einem Interview geheime Informationen über Aliens preisgegeben zu haben. Jetzt sollen UFO-Dokumente veröffentlicht werden.

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US-Präsident Donald Trump tanzt nach einer Rede.

US-Präsident Donald Trump tanzt nach einer Rede.

© Mark Schiefelbein/dpa

US-Präsident Donald Trump will geheime Regierungsdokumente über außerirdisches Leben, unidentifizierte Luftphänomene (UAP) und unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) freigeben lassen. Er habe das Verteidigungsministerium und weitere Behörden entsprechend angewiesen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Auslöser war eine Interviewaussage seines Amtsvorgängers Barack Obama, die weltweit für Aufsehen sorgte.

Obama hatte in einem Gespräch mit dem US-Podcast-Moderator Brian Tyler Cohen auf die Frage nach der Existenz von Außerirdischen geantwortet: „Es gibt sie, aber ich habe sie nicht gesehen.“ Zudem wies er Verschwörungstheorien um die berüchtigte Militärbasis Area 51 in Nevada zurück: „Sie werden nicht in der Area 51 festgehalten. Es gibt keine geheime Einrichtung, es sei denn, es gibt eine riesige Verschwörung, und sie haben sie vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten versteckt.“

Die Äußerungen lösten einen weltweiten Medienrummel aus. Obama veröffentlichte daraufhin eine Klarstellung auf Instagram. Das Universum sei so unermesslich groß, dass die Wahrscheinlichkeit für Leben dort draußen hoch sei, schrieb er. Die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen machten einen Besuch von Außerirdischen jedoch unwahrscheinlich. Während seiner Präsidentschaft habe er keinerlei Hinweise auf einen Kontakt mit außerirdischen Lebensformen gesehen.

Trump wirft Obama Weitergabe geheimer Informationen vor

Trump kritisierte Obama scharf. Wie das US-amerikanische Nachrichtenportal Politico berichtet, sagte er gegenüber Reportern an Bord der Air Force One, Obama habe „geheime Informationen weitergegeben“ und damit „einen schweren Fehler gemacht“. Ob die Aussagen inhaltlich zuträfen, könne er nicht beurteilen. Zur Frage, ob er selbst an die Existenz von UFOs glaube, äußerte sich Trump zurückhaltend – er habe dazu keine feste Meinung.

Auf Truth Social schrieb Trump, er werde „angesichts des enormen Interesses“ die Freigabe sämtlicher relevanter Regierungsdokumente veranlassen. Diese sollten sich auf außerirdisches Leben, UAPs, UFOs sowie alle damit zusammenhängenden Informationen erstrecken.

Das Thema UFOs ist in den USA spätestens seit einem Bericht des Büros des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste aus dem Jahr 2021 im politischen Mainstream angekommen. Darin wurden Dutzende Fälle dokumentiert, in denen Piloten der US-Marine seit 2004 unerklärliche Luftphänomene beobachtet hatten. Der Bericht führte 2022 zu einer Anhörung des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, bei der freigegebene Videos und Beschreibungen solcher Begegnungen gezeigt wurden.

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