Rohrbruch

Nach Wasserrohrbruch auf der Sonnenallee in Neukölln: Spezialist angefordert

Nach dem Rohrbruch in Neukölln prüft ein Spezialist erneut das einsturzgefährdete Haus. Bis dahin müssen die Bewohner anderswo unterkommen.

Charlotte Pfeifer Team News dpa/cp
2 Min
Ein Wasserrohrbruch hat am Dienstag Teile der Sonnenallee überschwemmt und große Mengen an Sand hinterlassen.

Ein Wasserrohrbruch hat am Dienstag Teile der Sonnenallee überschwemmt und große Mengen an Sand hinterlassen.

© Emmanuele Contini

Nach dem Wasserrohrbruch in Neukölln am Dienstag soll ein Spezialstatiker das einsturzgefährdete Haus an der Braunschweiger Straße 1 überprüfen. Wie ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe mitteilte, habe ein Prüfstatiker sich am Dienstagabend außerstande gesehen, die Lage zu beurteilen. Bis zur Prüfung durch den Spezialisten können die Wasserbetriebe die Reparaturen an der Leitung nicht weiterführen.

Die Wasserbetriebe gehen von einer Entwarnung durch den Spezialisten aus. In diesem Fall sollen 40 bis 80 Meter der defekten Leitung ausgetauscht werden. Die Sonnenallee ist stadtauswärts weiter nicht befahrbar, stadteinwärts ist die Straße nach Angaben des Sprechers aber frei.

Wasser, Strom und Gas in Häusern auf Sonnenallee fließen wieder

Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden für die Zeit der Überprüfung entweder privat oder durch das Bezirksamt Neukölln anderweitig untergebracht. Mittlerweile konnte in fast allen angrenzenden Häusern das Wasser sowie Strom und Gas wieder angestellt werden. Der durch den Wasserschaden entstandene Trichter wurde vorläufig mit Sand aufgeschüttet.

Am Dienstag war auf der Sonnenallee ein Wasserrohr gebrochen, was eine massive Überflutung der Straße verursacht hatte. Rund 50 Anwohner mussten ihre Wohnungen für mehrere Stunden verlassen, konnten im Laufe des Tages aber wieder zurück in ihre Wohnungen kehren. Bis auf Weiteres ist die Sonnenallee stadtauswärts zwischen Braunschweiger Straße und Ziegrastraße gesperrt.

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