Leiche direkt nach der Tat weggeschafft
Heute vermuten Polizei und Staatsanwaltschaft, dass der Mann die Leiche der damals 29-Jährigen schon direkt nach der Tat aus dem Haus geschafft und an einem unbekannten Ort versteckt hat. Erneuten Verdacht erregte er vor einiger Zeit dadurch, dass er eine neue Wohnung in Geilenkirchen mietete, das Haus in Süsterseel aber trotz finanzieller Probleme behielt. Bei einer Durchsuchung seines neuen Zuhauses sei nun die stark verweste Leiche der Frau in einer Tüte in einem Schuppen gefunden worden, sagte Schlenkermann-Pitts. Bei einer erneuten Durchsuchung des alten Hauses in Süstserseel schlugen zudem Spürhunde auf dem Dachboden an, so dass die Ermittler vermuten, dass die Leiche dort zwischenzeitlich ebenfalls gelagert worden ist.
Eifersucht als mögliches Motiv
Der Tatverdächtige schweige bisher und mache keine Angaben, sagte Schlenkermann-Pitts. Die Staatsanwaltschaft gehe vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Als Motiv könne man Eifersucht oder zumindest persönliche Beziehungsstreitigkeiten vermuten, doch müsse man hier die Hauptverhandlung abwarten. Medienberichten zufolge wollte die Frau den Mann für einen anderen verlassen.
Der heute 14 Jahre alte Sohn des Opfers und des mutmaßlichen Täters wird vom Jugendamt betreut. Vor dem Haus in Süsterseel wurden am Dienstag Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt.
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