Kryptowährung

Nach Warnung aus China: Bitcoin-Kurs stürzt ab

Erstmals seit über drei Monaten ist der Bitcoin-Kurs wieder unter die Marke von 39.000 Dollar (31.900 Euro) gerutscht.

Team News AFP/kmi
2 Min
Der Bitcoin-Kurs verlor am Mittwoch zehn Prozent.

Der Bitcoin-Kurs verlor am Mittwoch zehn Prozent.

© AFP/Jack Guez

Die drei Verbände hatten am Dienstag Investoren zudem vor „Spekulationen“ gewarnt und Finanzinstitute dazu aufgerufen, Kryptowährungen als Zahlungsmittel weder zu akzeptieren noch zu benutzen. Die Verbände verwiesen unter anderem auf den im Ausland zuletzt stark schwankenden Kurs der virtuellen Währungen – Spekulationen rund um das digitale Geld hätten hingegen sprunghaft zugenommen.

China arbeitet an einer eigenen Kryptowährung

Das alles schade insgesamt der Sicherheit der Güterversorgung und bringe das weltwirtschaftliche Gefüge durcheinander, warnten die Bankenverbände. China hatte 2019 Zahlungen im Land mit digitalen Währungen für illegal erklärt und diesen Schritt mit Sorgen um das Finanzsystem und die soziale Stabilität begründet. Das Land arbeitet zugleich aber an einer eigenen Kryptowährung, die jedoch von der Zentralbank flankiert werden soll und damit anders gelagert ist als andere Digitalwährungen.

Der Bitcoin-Kurs ist extrem anfällig für öffentliche Äußerungen und Zuspruch durch bekannte Persönlichkeiten. So rüttelte zuletzt etwa Tesla-Chef Elon Musk den Kurs durcheinander – indem der Autobauer zunächst Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptierte und dann wieder davon abrückte.

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