Handelsstreit

Nach Zoll-Gesprächen mit China: Trump begrüßt „vollständigen Neustart“

Die USA und China versuchen im Zollstreit eine Annäherung. Ein erstes Treffen in Genf soll die Wogen glätten. US-Präsident Trump zeigt sich vom Auftakt der Gespräche sehr angetan.

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Reporter vor der Residenz des Schweizer Botschafters bei den Vereinten Nationen, wo Gespräche zwischen dem US-Finanzminister und hochrangigen chinesischen Beamten stattfinden.

Reporter vor der Residenz des Schweizer Botschafters bei den Vereinten Nationen, wo Gespräche zwischen dem US-Finanzminister und hochrangigen chinesischen Beamten stattfinden.

© Jamey Keaten/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China einen „vollständigen Neustart“ begrüßt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social lobte Trump am Samstag (Ortszeit) die „sehr guten“ Gespräche in der Schweiz zwischen Peking und Washington über den Handelskonflikt infolge der von ihm verhängten Zollsätze. „Ein vollständiger Neustart, der in einer freundlichen, aber konstruktiven Art und Weise ausgehandelt wurde“, erklärte der US-Präsident und fügte hinzu: „Großen Fortschritt erzielt!“

Die USA und China hatten am Samstag in der Schweiz Verhandlungen über ihren Handelskonflikt aufgenommen. Wie am Samstagabend aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, wollen beide Länder die Verhandlungen am Sonntag in der Schweiz fortsetzen. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua schrieb: „Der Kontakt in der Schweiz ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Streitschlichtung.“

Trump hatte die meisten chinesischen Importe mit einem Zollsatz von 145 Prozent belegt. China reagierte mit 125 Prozent Zoll auf viele US-Waren.

Vor den Gesprächen in Genf zeigte sich Trump kompromissbereit und nannte einen 80-prozentigen Zollsatz für China „richtig“. Trump-Sprecherin Karoline Leavitt betonte jedoch, dass Peking ebenfalls zu Zugeständnissen bereit sein müsse, da Washington einseitig keine Zölle senken werde. Peking hatte wiederholt darauf bestanden, dass die USA ihre Zölle zuerst aufheben müssten.

Eine schnelle Einigung in Genf gilt als unwahrscheinlich. Am Donnerstag hatte Trumps Regierung eine erste Handelsvereinbarung mit Großbritannien verkündet.

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