Nahost

Krieg gegen Israel: Wie ich dem Hamas-Chef in Gaza und Hitler-Fans in Ramallah begegnete

Als Korrespondentin in Israel fühlte ich mich immer sicher. Auch bei Besuchen in Gaza. Nun frage ich mich, ob ich die Vorzeichen falsch gedeutet habe. Eine Kolumne.

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Hamas-Führer Ismail Haniyeh lässt sich von seinen Kämpfern feiern.

Hamas-Führer Ismail Haniyeh lässt sich von seinen Kämpfern feiern.

© Muhammad Al-Ostad/imago

Ein Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf, einer, den ich oft gesagt habe: „Ich habe mich selten so sicher in einem Land gefühlt wie in Israel.“ Ein anderer ist: „Israel passt gut auf seine Leute auf.“

Mit diesen Sätzen habe ich Deutsche beruhigt, die zum ersten Mal nach Israel reisen wollten, aber auch mich selbst. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, ein jüdischer Staat, von Feinden umgeben. Hier fliegen Raketen aus Gaza, hier gibt es Terroranschläge, aber kein anderes Land hat so gute Geheimdienste und so eine gute Armee. Hier ist man – trotz allem – sicher.

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