Was soll diese Überschrift? Kann man für Krieg sein? Gibt es einen gerechten Krieg? Deutsche Politiker und Publizisten sagen, dass Israel nach dem Massaker vom 7. Oktober einem legitimen Recht auf Selbstverteidigung folge. Bis heute sind dabei mindestens 30.000 Menschen getötet und 1,7 Millionen Menschen vertrieben worden, Hunderttausende sind von Hunger und Krankheit bedroht. Manche behaupten, dass daran nicht die israelische Regierung, sondern die Hamas schuld sei. Diese Behauptungen klammern nicht nur den historischen und politischen Kontext des Konfliktes (warum gibt es die Hamas überhaupt?) sowie seine Asymmetrie aus – die Hamas besitzt weder Staatlichkeit, Armee, Flugzeuge, Bomben, Panzer und Atomwaffen noch hat sie die Unterstützung der größten Militärmacht des Planeten –, sondern widersprechen auch eindeutig dem internationalen Recht. In den einfachen Worten des Juristen Thomas Fischer im Spiegel:
Krieg in Nahost
Warum ich gegen den Krieg in Gaza bin
Unser Autor ist Deutscher und sagt: Gerade wegen der deutschen Geschichte muss man die Kriegspolitik der israelischen Regierung verurteilen. Ein Gastbeitrag.
Philipp von Becker
7 Min
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Eine Frau trauert in Rafah im südlichen Gazastreifen.
© Mohammed Abed/AFP