Ukraine-Krieg

Nato-Generalsekretär richtet von US-Flugzeugträger Botschaft an Putin

Jens Stoltenberg hat von der „USS George H.W. Bush“ Warnungen an Russlands Präsidenten gerichtet. Dabei ging es auch im den Einsatz einer „schmutzigen Bombe“.

Team News dpa
2 Min
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf einer Pressekonferenz (Archivbild). 

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf einer Pressekonferenz (Archivbild). 

© AP/Olivier Matthys

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat von Bord eines US-amerikanischen Flugzeugträgers aus Warnungen an den russischen Präsidenten Wladimir Putin erneuert. „Russland darf keine falschen Vorwände für eine weitere Eskalation verwenden“, sagte der Norweger am Dienstag bei einem Besuch auf der derzeit im Mittelmeer eingesetzten „USS George H.W. Bush“. Die Behauptungen, dass die Ukraine auf eigenem Gebiet die Zündung einer „schmutzigen Bombe“ mit radioaktivem Material plane, seien glasklar falsch.

Russland werfe anderen oft Dinge vor, die es selbst beabsichtige zu tun, ergänzte Stoltenberg. Die Welt verfolge die Entwicklungen aufmerksam. Moskau hatte zuvor behauptet, die Ukraine plane zur Diskreditierung Russlands, eine radioaktive Bombe zu zünden.

Der US-Flugzeugträger „USS George H.W. Bush“ führt nach Nato-Angaben derzeit die Bündnisübung „Neptune Strike 2022“ an. An ihr sind mehr als 80 Flugzeuge, 14 Schiffe sowie rund 6000 Soldaten aus Nato- und Partnerstaaten beteiligt. Die Übung teste die Fähigkeit zu Abschreckung und Verteidigung im euro-atlantischen Raum.

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