Politisches Kino

Wurde je ein Film so bekämpft? – Agnieszka Hollands „Green Border“ kommt nach Berlin

In Venedig wurde er prämiert, Polens Justizminister nannte ihn Nazi-Propaganda, Agnieszka Holland engagierte Personenschutz: In Berlin hat „Green Border“ Deutschlandpremiere.

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Die polnische Filmregisseurin Agnieszka Holland bei den Filmfestspielen in Venedig

Die polnische Filmregisseurin Agnieszka Holland bei den Filmfestspielen in Venedig

© Gabriel Boys/AFP

Es passiert nicht oft, dass ein Film so bekämpft wird wie „The Green Border“ der mehrfach preisgekrönten Regisseurin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“). Es ist eine schonungslose Darstellung der Flüchtlingskrise an der Außengrenze der EU, der Grenze zwischen Belarus und Polen. Ein Spielfilm in Schwarz-Weiß, der beschreibt, wie in diesem Niemandsland zwischen den beiden Ländern ein junger polnischer Polizist zum Mitläufer einer mörderischen Pushback-Politik wird, die beide Seiten praktizieren.

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