Krimi

NDR zeigt Elite-Internat-„Tatort“ mit Möhring

Ein 17-Jähriger verschwindet aus einem Edel-Internat - ausgerechnet als der Staatschef aus dessen Heimatland nach Deutschland kommt. Wotan Wilke Möhring muss...

Christiane Bosch dpa
2 Min
NDR Fernsehen TATORT, "Tyrannenmord", am Dienstag (25.10.22) um 22:00 Uhr.
            Torsten Falke (Wotan Wilke Möhring)
            © , honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR/Marc Meyerbroeker" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de

NDR Fernsehen TATORT, "Tyrannenmord", am Dienstag (25.10.22) um 22:00 Uhr. Torsten Falke (Wotan Wilke Möhring) © , honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR/Marc Meyerbroeker" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de

© NDR/Marc Meyerbroeker

Bevor es jedoch so weit kommt, wird Falke - ohne Grosz - zu einem Elite-Internat aufs Land beordert. Denn dort ist der Schüler Juan verschwunden. Und der ist nicht - wie zunächst angenommen - der Sohn des Botschafters, sondern der des erwarteten Despoten.

Falke soll deshalb diskret ermitteln, ob der Junge „nur betrunken in einer Kneipe“ liegt oder entführt wurde. Rund ums Internat erwartet Falke schließlich eine ganz eigene, ihm weitgehend unbekannte Welt.

Hat das Regime selbst die Finger im Spiel? Ist es ein Schachzug der politischen Gegner? Oder doch nur ein missglückter Jungenstreich? Sind Freunde in die Sache verwickelt? Mehr als einmal scheint die Lösung quasi auf der Hand zu liegen.

Mit guten Einfällen begleitet

An seiner Seite ermittelt Dorfpolizist Felix Wacker (Arash Marandi), der Falke hier und da trotz erster Vorurteile und so einiger gut getroffener Fettnäpfchen auch mit guten Einfällen überrascht.

„Tyrannenmord“ ist ein „Tatort“, bei dem Falke-Fans ordentlich auf ihre Kosten kommen. Rau- wie breitbeinig, schlecht gelaunt, genervt, rebellisch und skeptisch ermittelt der Polizist bis zur Aufklärung seines zunächst undurchschaubaren Falls.

Der norddeutsche „Tatort“ schneidet zudem gesellschaftliche und politische Themen an: wirtschaftliche Abhängigkeiten von einem diktatorisch geführten Land ohne Meinungsfreiheit. Gute Bildung nur für Reiche. Machtmissbrauch gegenüber Schutzbefohlenen.

Der Krimi erlebte im Frühjahr seine Erstausstrahlung. Etwa 9,4 Millionen schalteten damals - am 20. März - das Erste ein. Nun wiederholt der NDR in seinem Dritten den klassisch aufgebauten Krimi.

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