In einer Stadt, in der rund vier von fünf Haushalten zur Miete wohnen, ist die Betriebskostenabrechnung der stillste Preistreiber überhaupt. Sie kommt einmal im Jahr, sie wirkt amtlich, und kaum jemand liest sie zu Ende. Genau das ist das Problem. Denn der Deutsche Mieterbund schätzt, dass jede zweite Abrechnung fehlerhaft ist – und in Berlin landet dieser Fehler bei Hunderttausenden im Briefkasten.
Die gute Nachricht: Bei einigen Posten ist die Rechtslage inzwischen glasklar. Wer sie kennt, erkennt eine überhöhte Abrechnung in wenigen Minuten.
Zweite Miete
Nebenkosten in Berlin: Diese Posten muss kein Mieter mehr zahlen
Kabelgebühr, Rauchmelder-Miete, der volle CO2-Preis: In jeder zweiten Abrechnung stehen Kosten, die längst verboten sind. Worauf Berliner Mieter jetzt achten sollten.
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Zwölf Monate bleiben Zeit, um zu widersprechen – wer die Abrechnung bis zum Ende liest, findet oft mehr, als ihm lieb ist.
© Benjamin Nolte/dpa-tmn