FRIEDRICHSFELDE. Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) vergrößert sich. Am Freitag wurde an der Alfred-Kowalke-Straße 17 nahe dem Tierpark Berlin der Grundstein für einen viergeschossigen Neubau gelegt. Er soll Ende nächsten Jahres fertig sein. Die Kosten betragen 6,2 Millionen Euro. Sie werden von Bund und Land getragen. Auf 1 400 Quadratmeter Fläche entstehen Labore und Messräume. Außerdem wird eine in Deutschland einzigartige Wildtierklinik eingerichtet, in der hochmoderne Technik wie Computertomografie, Ultraschall und Endoskopie eingesetzt werden soll. Behandelt werden können alle Wild- und Zootiere - von der Maus bis zum Elefanten. Das 1992 gegründete Institut gehört zum Forschungsverbund Berlin. Es kooperiert mit sämtlichen Tierparks und Zoos in Deutschland. Viele der rund hundert Mitarbeiter stammen aus der Forschungsstelle für Wirbeltierforschung der DDR-Akademie der Wissenschaften. Bei der Erforschung von Wildtierkrankheiten gehört das IZW zur Weltspitze. (el.)
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