In der mutmaßlichen Spionage-Affäre um einen Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah werden neue Details zum Vorgehen der Nachrichtendienste bekannt. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der Bundesverfassungsschutz im Dezember 2019 erfahren haben, dass Jian G. wiederholt mit dem Botschaftsrat der politischen Abteilung der chinesischen Botschaft in Berlin Kontakt hatte.
Dabei handle es sich um eine Außenstelle der chinesischen Staatssicherheit. G. sei daraufhin erneut nachrichtendienstlich beobachtet worden, berichtet die Bild.
UPDATE
AfD
Verfassungsschutz beobachtete Krahs Mitarbeiter – aber warnte den AfD-Politiker nicht
Die mutmaßliche Enttarnung eines China-Spions im Büro ihres Spitzenkandidaten belasten die AfD. Nun werden Verbindungen des Mannes zu deutschen Geheimdiensten bekannt.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Maximilian Krah hatte seinen Mitarbeiter kürzlich entlassen.
© Jens Schlueter/AFP