Ursprünglich hatte die 1907 geweihte Kirche Glocken aus Bronze, doch wurden solche Bronzeglocken in den Weltkriegen vielerorts für Kriegsgüter eingeschmolzen. In St. Antonius wurden sie zuletzt 1957 ersetzt. Allerdings reichte das Geld nur für Glocken aus Eisenhartguss. Mit der Erneuerung würden die Anwohner bald merken, dass der Klang milder und schöner sei und „nicht mehr so belästigend laut“, hoffte Pfarrer Matthias Ullrich.
Die Glocken stammen nach Angaben des Erzbistums aus der Glocken- und Kunstgießerei Rincker im hessischen Sinn. Sie wiegen zwischen 0,5 und 3,1 Tonnen und sind einzeln benannt nach Heiligen: Wie die Kirche selbst nach St. Antonius von Padua sowie nach dem Heiligen Bruder Konrad von Parzham und den Heiligen Hedwig, Maria und Johannes. Der Förderverein Glocken für Antonius hatte um Spenden geworben. 85 000 Euro kommen von der Lotto-Stiftung, 125 000 Euro vom Erzbistum Berlin.
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