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„Entweder du impfst dich, oder du gehörst nicht mehr zu uns“: NDR-Format „Klar“ am Mittwoch über Corona

Das Format mit Julia Ruhs sorgte immer wieder für Furore. Am Mittwoch nimmt sich das Team um die Journalistin einem neuen Thema an: der Corona-Pandemie.

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Julia Ruhs ist am Mittwoch in der neuen Folge „Klar“ zu sehen.

Julia Ruhs ist am Mittwoch in der neuen Folge „Klar“ zu sehen.

© HMB-Media/imago

Im Fernsehen erscheint am Mittwochabend eine neue Folge des kontroversen Formats „Klar“ des NDR mit Moderatorin Julia Ruhs. Sie steht unter dem Motto: „Hat Corona uns zerrissen?“, und beschäftigt sich laut dem Sender mit den „gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie“.

Dabei stellt Ruhs die Frage: „Warum wandelte sich die öffentliche Debatte nach einer Phase großer Solidarität zu Beginn der Pandemie in eine scharfe gesellschaftliche Auseinandersetzung – mit Folgen, die bis heute nachwirken?“

„Klar“ beschäftigte sich zuvor mit Migration und Bauernprotesten

Die erste Folge von „Klar“ unter dem Motto „Migration: Was falsch läuft“ sorgte für Furore. Moderator Jan Böhmermann sagte während seiner Sendung zu seinen Zuschauern – offenbar in Bezug zu Ruhs: „Wenn Sie sich dann unsicher sind, wie Sie den ganzen rechtspopulistischen Quatsch in Ihrer Birne als seriösen Journalismus verkaufen können, dann habe ich einen Tipp für Sie.“ Die zweite Folge beschäftigte sich mit der Lage in der Landwirtschaft und den Bauernprotesten.

Vor Erscheinen der dritten Folge veröffentlichte Ruhs einen kleinen Ausschnitt auf der Plattform X. „Wir haben eine Familie besucht, für die damals klar war: Diese Aussagen, die Corona-Maßnahmen und der Druck zur Impfung gingen viel zu weit!“

In dem kurzen Videoclip schildert eine Mutter: „2G war auch das, wo ich gedacht habe, jetzt geht es wirklich einen Schritt zu weit.“ Und weiter: „Man fühlt sich in dieser Gesellschaft nicht mehr willkommen.“ Sie habe das Gefühl gehabt, dass die Aussage gewesen sei, „entweder du impfst dich, oder du gehörst eben nicht mehr zu uns“. Das habe für sie eine Distanz zu ihrem Land geschaffen.

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