Bauhäuslerinnen verkörperten die „Neue Frau“. Jenes feministische Idealbild, als Frauen, befreit vom Wilhelminismus, ab 1918 wählen, ab 1919 an Hochschulen studieren, als gebildete, wirtschaftlich unabhängige und politisch aktive Wesen agieren durften. Das Dogma Kinder, Küche, Kirche war passé. Die „Neue Frau“ trug Kurzhaarschnitt, Hosen, rauchte öffentlich. Und lebte ihre Sexualität selbstbestimmt.
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Neue Frau, neues Sehen, Bauhaus: Die Kamera als Instrument der Emanzipation
Bauhaus-Fotografinnen waren vor 100 Jahren die Pionierinnen des Mediums. Davon erzählt in Kürze eine große Schau im Berliner Museum für Fotografie.
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Grit Kallin-Fischer: „Selbstporträt mit Zigarette“, um 1928
© Bauhaus-Archiv Berlin/Grit Kallin-Fischer