Das Halten von sogenannten gefährlichen Exoten wie giftigen Schlangen und Fröschen, Spinnen, Skorpionen, Leguanen, Waranen oder Riesenschlangen soll in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen untersagt werden. "Eine Mietwohnung ist keine Tieraufzuchtstation", sagte der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz. Das Abgeordnetenhaus forderte den Senat jetzt auf, bis März 2008 eine entsprechende Verordnung zu erlassen.Schon derzeit ist das Halten von bestimmten exotischen Tieren in Berlin verboten, es sei denn, es wird eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Die meisten Exoten - zu denen auch Vogelspinnen zählen - werden aber illegal gehalten. Buchholz kritisierte, dass solche Tiere sogar in Baumärkten verkauft werden. Der Präsident des Tierschutzvereins, Wolfgang Apel, sagte gestern, die Zahl der im Tierheim aufgenommenen Exoten habe in diesem Jahr um 54 Prozent zugenommen. Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling sprach sich dagegen für eine bundesweit einheitliche Regelung aus. Bislang würden die Tierhalter kaum kontrolliert. (cri.)
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