Die Wirtschaftskrise in Deutschland wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus. Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, dürfte die Arbeitslosigkeit im Durchschnitt dieses Jahres auf knapp 2,8 Millionen steigen, den höchsten Stand seit 2015. Das IW selbst hat die Studie noch nicht veröffentlicht.
Die neuen Zahlen werden publik gemacht, nachdem Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch die Wachstumsprognose nach oben korrigierte. Ist die Krise schon vorbei? „Im vergangenen Jahr war der Arbeitsmarkt trotz Rezession recht stabil“, sagte der IW-Arbeitsmarktexperte Holger Schäfer zu den Ergebnissen der Studie gegenüber Reuters. Im vergangenen Jahr waren laut dem Statistischen Bundesamt noch 2,6 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job, die Arbeitslosenquote lag bei 6,2 Prozent.
Wirtschaft
Neue Studie: So viele Arbeitslose in Deutschland wie seit 2015 nicht mehr
Ein Warnzeichen nach Robert Habecks positiver Wachstumsprognose: Die Arbeitslosigkeit steigt dieses Jahr wohl auf den höchsten Stand seit 2015.
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Die Arbeitslosenquote erreicht wohl den höchsten Stand seit fast einem Jahrzehnt.
© Foto: Caroline Seidel/dpa