Von Januar bis Ende Juni dieses Jahres hat es in Berlin mehr antisemitische Vorfälle gegeben als im gesamten Jahr 2023. Es waren auch mehr als in jedem anderen Jahr, seit die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) 2015 begann, diese zu dokumentieren.
2022 zählte Rias insgesamt 848 judenfeindliche Vorfälle, im vergangenen Jahr 1270. In der ersten Hälfte dieses Jahres registrierte Rias 1383 Vorfälle. Bereits nach dem 7. Oktober 2023, als die Hamas aus dem Gazastreifen in Israel einfiel, hatten die Rechercheure bis Jahresende in Berlin einen massiven Anstieg der Fälle antisemitischer Gewalt festgestellt.
Laut dem am Donnerstag von Rias veröffentlichten Bericht zeigt der monatliche Durchschnitt von 230 antisemitischen Vorfällen, dass sich der sprunghafte Anstieg nach dem 7. Oktober 2023 auf einem hohen Niveau verstetigt hat.
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Antisemitismus
Vor allem an Berliner Schulen bricht sich der Judenhass Bahn: Neuer Bericht vorgestellt
Der Bericht über antisemitische Vorfälle zeigt: In der ersten Jahreshälfte gab es in Berlin mehr Übergriffe und Drohungen als im gesamten Vorjahr.
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Berlin-Mitte im Mai 2024: Eine antisemitische Schmiererei, die das Klischee eines Juden mit Vampirzähnen zeigt, auf einem Stromkasten nahe einer Synagoge.
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