Es war ein Paukenschlag mitten in der Sommerpause: Jens Spahn tritt als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag zurück. Dieser Schritt betrifft weit mehr als die Führung der Unionsfraktion. Mit seinem Ausscheiden steht auch ein politisches Netzwerk zur Disposition, das in den vergangenen Monaten zu einem wichtigen Stabilitätsfaktor der Koalition geworden ist.
Besonders für die SPD stellt sich nun die Frage, ob die Gesprächskanäle zur Union in gleicher Weise funktionieren werden wie bisher.
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Bundesregierung
Neuer Sherpa gesucht – was Spahns Rücktritt für den Koalitionsfrieden bedeutet
Jens Spahns Rückzug als Unionsfraktionsvorsitzender stellt mehr als eine Personalfrage dar. Für die SPD steht ein bewährtes Netzwerk des Koalitionsfriedens zur Disposition.
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Jens Spahn (CDU, M.), Matthias Miersch (r., SPD) und Alexander Hoffmann (CSU). Nach Spahns Rücktritt steht auch die Zukunft der sogenannten Sherpa-Runde auf dem Prüfstand.
© Michael Kappeler