Neues Baby?

Eisbärin Tonja zieht sich in Wurfhöhle zurück

Neue Aufnahmen lassen auf Nachwuchs hoffen.

BLZ
2 Min

Neue Wandfarbe, neuer Boden, neue Technik – all dies verleiht der Wurfbox den Charme einer Schneehöhle, in welche sich die Tiere auch im natürlichen Lebensraum zurückziehen. Durch die neu installierten Kameras haben die Tierpfleger ab sofort einen noch besseren Blick auf die Geschehnisse in der Wurfbox, ohne das Tier dabei zu stören.

Trächtigkeit äußerlich nicht feststellbar

„Tonja fühlt sich sichtlich wohl in ihrem neu gestalteten Winterdomizil“, freut sich Eisbären-Kurator Dr. Florian Sicks. „Seit ein paar Tagen ist sie deutlich gemütlicher und möchte ihre Box kaum noch verlassen, daher ist sie ab sofort für die Tierpark-Gäste nicht mehr zu sehen. Ob sie tatsächlich trächtig ist, wissen wir jedoch nicht,“ ergänzt Sicks. Da Eisbären-Jungtiere bei der Geburt kaum größer als ein Meerschweinchen sind, kann man eine Trächtigkeit äußerlich nicht feststellen.

Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem ist ebenfalls sehr gespannt im Hinblick auf Tonjas mögliche Trächtigkeit: „Natürlich hoffen wir alle, dass es tatsächlich bald wieder Nachwuchs bei unseren Eisbären im Tierpark gibt. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht und jeder Nachwuchs ein Geschenk.“

Wolodja streift weiterhin auf Außenanlage umher

Eisbären-Mann Wolodja (Fünf Jahre alt) ist weiterhin auf der Außenanlage für die Besucher zu sehen. Auch in der Arktis streifen männliche Eisbären im Herbst und Winter als Einzelgänger umher. Dort wird die kommende Jahreszeit sehnsüchtig erwartet, denn durch den Klimawandel wird es für die Tiere im Sommer zunehmend schwieriger, ausreichend Nahrung zu finden. Aufgrund der besseren Jagdbedingungen im Winter halten Eisbären – im Gegensatz zu ihren nahen Verwandten, den Braunbären – keine Winterruhe. (BLZ)

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de