Das ehemalige Post- gebäude im Bahnhof Blankenfelde (Land-kreis Teltow-Fläming) hat vor einiger Zeit dicht gemacht. Damit entfiel an dieser stark frequentierten Stelle auch die einzige Möglichkeit zum Telefonieren.Wie Dietrich Schoechert im Amt Blankenfelde erfuhr, soll dieser Zustand noch mindestens zwei Monate andauern; erst dann kann in dem zum Einwohnermeldeamt umfunktionierten Postgebäude wieder zum Hörer gegriffen werden. Empört schrieb er an den Ombudsmann: "Das ist doch nicht vertretbar, denn schließlich hat nicht jeder Bewohner bzw. Passant ein eigenes Telefon oder Handy. Gibt es denn wirklich keine vernünftigere Lösung im Interesse der Bürger?" Das Ombudsmann-Team fragte beim Bürgermeister von Blankenfelde, Bernd Habermann, und beim zuständigen Telekom-Kundendienst nach. Danach sind in der Gemeinde diesseits und jenseits der Bahntrassen von S- und Regionalbahnen sechs öffentliche Telefonzellen vorhanden. "Aber wir geben zu, in Bahnhofsnähe ist durch die Postschließung ein kritischer Zustand entstanden", antwortete der Telekom-Sprecher Eberhard Malz vom Kundendienst Potsdam/Frankfurt (Oder), "mit der Energieversorgung hatten wir bereits im Oktober Gespräche wegen der neuen Kabelverlegungen. Man vertröstete uns." Jetzt haben wir noch einmal auf Grund der Nachfrage des Ombudsmanns nachgehakt: Bis zum 7. Januar will der Energieversorger die erforderlichen Arbeiten erledigt haben, so dass eine Woche später in Nähe des Bahnhofs wieder ein Kartentelefon vorhanden sein wird. (heh.)
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