„Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich wirklich das Gefühl, wie das Objekt in einer Tierdokumentation behandelt zu werden. Es fällt mir schwer, diesen Moment zu vergessen“, schreibt nach Angaben des Verlags der 65-Jährige auf der Rückseite des 112 Seiten langen Buchs.
Der Autor („Vernichten“, „Elementarteilchen“) soll darin unter anderem auf den Wirbel und die Folgen eingehen, die sein Interview in dem rechtspopulistischen Magazin „Front Populaire“ ausgelöst hatten. Darin sprach er von einer nationalen Rebellion gegen die muslimische Bevölkerung des Landes.
Für nicht weniger Aufsehen sorgte Anfang des Jahres dann ein Kurzfilm mit dem niederländischen Regisseur Stefan Ruitenbeek. Bisher gab es nur einen Trailer zu dem von Medien als pornografisch beschriebenen Film, in dem Houellebecq mit mehreren Prostituierten Sex haben soll. Houellebecq wollte den Film verbieten lassen, unterlag aber vor einem niederländischen Gericht. Ende März kündigte er an, Berufung gegen das Urteil einzulegen.
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