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Neukölln: Berliner Fußballverband untersucht antisemitische Vorfälle bei Jugendspiel

Nach antisemitischen Ausschreitungen bei einem Jugendspiel zwischen DJK SW Neukölln und TuS Makkabi Berlin reagiert der Verband mit einem Sportgerichtsverfahren.

BLZ
2 Min
Der Berliner Fußball-Verband ermittelt zu antisemitischen Beschimpfungen und Bedrohungen gegen jüdische Jugend-Fußballer in Neukölln.

Der Berliner Fußball-Verband ermittelt zu antisemitischen Beschimpfungen und Bedrohungen gegen jüdische Jugend-Fußballer in Neukölln.

© Markus Lenhardt/dpa

Berichte über antisemitische Vorfälle bei einem Jugendspiel zwischen der DJK SW Neukölln und dem TuS Makkabi Berlin am 7. November haben den Berliner Fußball erschüttert. Der Berliner Fußball-Verband (BFV) zeigte sich äußerst besorgt über die Geschehnisse und hat ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet, um den Vorfall umfassend aufzuklären. Das teilte der Berliner Fußball-Verband (BFV) auf Facebook mit.

Das Präsidium des BFV steht demnach im engen Austausch mit den beteiligten Vereinen und unterstützt die Ermittlungen der Polizei. Bis zur Klärung der Vorfälle ruft der Verband seine Mitglieder dazu auf, respektvoll miteinander umzugehen und von der Verbreitung von Hass im Internet abzusehen.

„Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung haben im BFV-Spielbetrieb keinen Platz“, erklärte Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbands. Schultz betonte, dass man Übergriffe auf die Berliner Fußballfamilie nicht dulden werde und weiterhin durch Prävention und gezielte Sanktionen gegen menschenverachtendes Verhalten vorgehen wolle.

Quelle: Berliner Fußball-Verband auf Facebook

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