Kultur

Neukölln: Das ist für die ehemalige Kindl-Brauerei im Rollberg-Kiez geplant

Der Bund fördert den Umbau der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln zu einem Kulturzentrum. Es soll Platz für queere und migrantische Communitys bieten.

Team News BLZ
2 Min
Die Lagerhalle auf dem ehemaligen Kindl-Gelände in Neukölln wird derzeit als Kartbahn verwendet, soll künftig jedoch ein Kulturzentrum beherbergen

Die Lagerhalle auf dem ehemaligen Kindl-Gelände in Neukölln wird derzeit als Kartbahn verwendet, soll künftig jedoch ein Kulturzentrum beherbergen

© Volkmar Otto

Für die Entwicklung eines Kulturzentrums in Berlin-Neukölln ist der Genossenschaft Vollgut eine Förderung von 12 Millionen Euro aus Bundesmitteln zugesagt worden. Diese Entscheidung wurde am Mittwoch vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bekannt gegeben, wie der Kreisverband der Grünen in Neukölln mitteilte.

Mit dem Fördergeld soll der Umbau der ehemaligen Kindl-Brauerei im Rollberg-Kiez finanziert werden. „Hier wird es bezahlbare Räume für Kunst, Handwerk, Gastronomie und vieles mehr geben – insbesondere für queere und migrantische Communities“, teilte der Abgeordnete Hakan Demir (SPD) auf Instagram mit. Geplant seien begrünte Dächer zur Förderung der Biodiversität sowie kulturelle Hotspots wie das SchwuZ, das Schwule Museum, das Wolf Kino und die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft.

Die Kindl-Brauerei auf dem Gelände wurde bereits im Jahr 2005 geschlossen. Die Genossenschaft Vollgut übernahm die Lagerhalle und den Keller, mit seinen rund 40.000 Quadratmetern. Für ihre Nutzung braucht es eine umfassende Sanierung. Derzeit wird die Lagerhalle als Kartbahn verwendet.

Quelle: Hakan Demir (SPD) auf Instagram und Grüne Neukölln

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