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Streit in Neukölln eskaliert: Mann schießt mit Schreckschusswaffe

Eine Gruppe von Menschen will in Neukölln einen Streit klären, doch die Situation eskaliert. Ein Mann zieht eine Waffe und schießt auf einen anderen.

BLZ
2 Min
Die Polizei Berlin war am Mittwochabend in Neukölln im Einsatz, nachdem ein Streit eskaliert ist.

Die Polizei Berlin war am Mittwochabend in Neukölln im Einsatz, nachdem ein Streit eskaliert ist.

© Friso Gentsch/dpa

In Neukölln ist am Mittwochabend ein Streit zwischen mehreren Menschen eskaliert. Wie die Polizei Berlin mitteilte, trafen sich gegen 19.40 Uhr ein 19-jähriger Mann in Begleitung einer 18-jährigen Frau mit einer Gruppe von fünf Männern in einem Treppenhaus der Dieselstraße. Sie wollten einen Konflikt klären, der vor wenigen Tagen entstanden war. Der Streit eskalierte und entwickelte sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 27-jähriger Mann aus der Gruppe soll eine Schreckschusswaffe auf den 19-Jährigen gerichtet und abgefeuert haben. Auch seine Begleiterin soll bedroht worden sein.

Anschließend floh die Männergruppe in unbekannte Richtung. Der 19-jährige Mann und seine Begleiterin suchten Schutz in einem nahegelegenen Kiosk, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Der junge Mann erlitt Hautabschürfungen am Kopf, die vor Ort von Rettungskräften versorgt wurden. Die Frau blieb unverletzt.

Im Rahmen der Ermittlungen kehrten zwei Tatverdächtige im Alter von 23 und 27 Jahren zum Tatort zurück und wurden festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden ein Einhandmesser und Reizgas sichergestellt. Zudem fanden Wohnungsdurchsuchungen statt, bei denen eine Schreckschusswaffe und weitere Messer beschlagnahmt wurden. Nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die Verdächtigen auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei ermittelt weiterhin in diesem Fall.

Quelle: Polizei Berlin

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