Nach ersten Ermittlungen hatte der Hundebesitzer gegen 1 Uhr das Gelände einer Tankstelle an der Fritz-Erler-Allee/Ecke Neuköllner Straße betreten. Er ließ seinen Hund frei laufen und bedrohte einen Kunden, der in der Tankstelle Zigaretten gekauft und den Verkaufsraum verlassen hatte. Der 37-Jährige, der der Polizei als Gewalttäter bereits bekannt ist, forderte von seinem Opfer die Zigaretten und drohte damit, seinen Hund auf ihn zu hetzen.
Taser gegen Hund eingesetzt
Dem Opfer gelang es, die Polizei zu alarmieren. Als eine Streife eintraf, stürmte der nichtangeleinte Hund auf die Polizisten zu. Daraufhin zog einer der Beamten seine Pistole und schoss auf den Hund. Das Projektil traf das Tier nicht, aber sein Herrchen. Rettungssanitäter brachten den verletzten Mann in ein Krankenhaus. Dort wurde er sofort notoperiert. Der Hund dagegen war weggelaufen.
Das SEK wurde alarmiert. Die Beamten bemerkten den Hund. Als er auf die Männer zurannte, zog ein Beamter den Taser, um das Tier kampfunfähig zu machen. Das aggressive Tier wurde zum Abschnitt 56 gebracht. Da ein Polizist die Dienstwaffe zog, wurde die Mordkommission eingeschaltet.
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