Er lässt die Kassen der Pferdebesitzer klingeln: Im vergangenen Jahr hatte Jockey Andreas Suborics (Foto) mit einer Gewinnsumme von mehr als vier Millionen Euro die Rekorde im deutschen Galoppsport gesprengt. 2002 ritt der Stalljockey von Trainer Andreas Wöhler in Bremen bereits zu 52 Siegen - und exakt 1 074 593 Euro. Diese Summe wird sich voraussichtlich am Freitagabend in Hoppegarten erhöhen. Im Sprintrennen um den mit 55 000 Euro dotierten "Großen Preis von Berlin", um den sich neun Reiter-Paare bewerben, wird der 31-jährige Österreicher in den Sattel des von Peter Schiergen in Köln trainierten Favoriten Toylsome sitzen. Beide haben sich allerdings internationaler Konkurrenz zu erwehren: Aus Schweden kommen der in Argentinien aufgewachsene Noble Price und der siebenjährige Hengst Shadown, aus England der dreijährige Red Liason. Für Suborics spricht die Kenntnis des Geläufs. Er hat das Rennen über 1 300 Meter auf der in Deutschland einmaligen Geraden Bahn bereits zweimal gewonnen, 1999 und 2000. Einmal - 1996 - wurde er Zweiter, hinter Schiergen. Den noch amtierenden Jockey-Europarekordler muss er nicht mehr fürchten, der ist längst in die Gilde der Trainer gewechselt.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de