Polizei

Neun Straftaten gegen Obdachlose in Brandenburg

Die Zahl der erfassten Straftaten gegen Obdachlose in Brandenburg ist auf niedrigem Niveau gestiegen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr neun Delik...

dpa
1 Min
ARCHIV - Mensch ohne festen Wohnsitz im Schlafsack auf der Straße.

ARCHIV - Mensch ohne festen Wohnsitz im Schlafsack auf der Straße.

© Marijan Murat/dpa/Archivbild

Die häufigsten Delikte im vergangenen Jahr betrafen den Vorwurf der üblen Nachrede und Verleumdung, gefolgt von Beleidigung. In jeweils einem Fall ging es um Körperverletzung und Volksverhetzung.

Sechs Tatverdächtige sind minderjährig. Zwei von ihnen waren erst elf Jahre alt. Die ältesten Tatverdächtigen waren zwei Frauen im Alter von 59 und 65 Jahren. Die Polizei stufte alle Straftaten als politisch motiviert ein. Die Frage nach der Dunkelziffer der Straftaten gegen Menschen ohne festen Wohnsitz konnte das Ministerium eigenen Angaben zufolge wegen fehlender Daten nicht beantworten.

  • [object Object]
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema